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Der kleine Fürst 64 - Adelsroman: Graf trifft Gräfin Viola Maybach

Der kleine Fürst 64 - Adelsroman: Graf trifft Gräfin

Viola Maybach

Published October 27th 2015
ISBN :
Kindle Edition
73 pages
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 About the Book 

»Er braucht einen Denkzettel«, erklärte Gräfin Patrizia zu Gandern. »Diesem eingebildeten Frauenhelden muss endlich einmal jemand Grenzen setzen. Hast du gehört, wer sein letztes Opfer war? Viviane von Gahlen - ist das nicht eine Gemeinheit? Er hatMore»Er braucht einen Denkzettel«, erklärte Gräfin Patrizia zu Gandern. »Diesem eingebildeten Frauenhelden muss endlich einmal jemand Grenzen setzen. Hast du gehört, wer sein letztes Opfer war? Viviane von Gahlen - ist das nicht eine Gemeinheit? Er hat ihre Unerfahrenheit ausgenutzt, und jetzt ist sie todunglücklich und fest davon überzeugt, dass sie nie mehr einen Mann finden wird, den sie so lieben kann wie diesen …, diesen …« Patrizia gab die Suche nach einem Begriff auf, der in angemessener Weise zum Ausdruck gebracht hätte, was sie von Graf Ernst von Laren - denn von ihm war die Rede - hielt. »Du übertreibst, Pat.« Elisa von Maurus betrachtete ihre blonde Freundin nachdenklich. »So schlimm kann er nicht sein, ich habe neulich mal gehört, dass er sogar ganz nett …« Patrizia ließ sie nicht ausreden: »Ja, ja, das sagen seine Freunde, aber sieh dir mal die lange Liste seiner weiblichen Opfer an, die spricht Bände.«»Es gehören aber immer zwei dazu«, gab Elisa zu bedenken. Sie war eine lebensfrohe junge Frau mit dichten dunklen Locken, lustigen braunen Augen und einem Mund, der am liebsten lächelte. Patrizia und sie waren so unterschiedlich wie Feuer und Wasser, und vielleicht war genau das der Grund, warum sie sich so gut verstanden. Sie konnten leidenschaftlich miteinander streiten, versöhnten sich jedoch immer schnell wieder. Patrizia war eine klassische Schönheit: schlank, elegant, mit einem ebenmäßigen Gesicht, in dem der sinnliche Mund und die ausdrucksvollen grau-grünen Augen besonders auffielen. Sie galt vielen, die sie nicht näher kannten, als kühl und unnahbar, und so mancher fragte sich, wieso die warmherzige Elisa sich ausgerechnet mit ihr befreundet hatte.